Die Idee

Lauf mit nach Afrika!

Wie kam es zu der Idee "Lauf mit nach Afrika!"?*

Zum zehnjährigen Bestehen meiner Website www.rennradschlag.de wollte ich etwas Spezielles machen. Zunächst dachte ich natürlich an eine besondere sportliche Herausforderung wie der Teilnahme an einem besonderen Lauf-Event oder ähnlichem. Doch das mach ich ja sowieso (fast) jedes Jahr und außerdem habe ich ja dann auch immer nur selbst am meisten davon.

Im Rahmen des Eine-Welt-Laufs 2012 des Arbeitskreises Mission und Ugandahilfe meines Heimatortes Nordendorf kam ich schließlich auf die Idee, etwas zu machen, wovon andere etwas haben, also ebenfalls einen Spendenlauf zu organisieren. Doch im Gegensatz zur bereits seit einigen Jahren ausgetragenen Veranstaltung sollte es nicht nur ums Laufen gehen, sondern auch ein Bezug zu meinen Online- und Sport-Aktivitäten hergestellt werden. Was lag nun näher, als die Strecke von Nordendorf nach Uganda laufend zurückzulegen, stolze 5.746 Kilometer (Luftlinie).

D.h. du möchtest von Nordendorf nach Uganda laufen?

Nein, das wäre natürlich die Herausforderung schlechthin. Die Strecke soll virtuell erlaufen werden und nicht physisch von Bayern nach Afrika. Obwohl die Route schon eine interessante wäre — wer möchte, kann ja mal Nordendorf - Kampala, die Hauptstadt von Uganda, in einen Routenplaner eingeben ;-)

Wie läuft das Ganze dann ab?

Ziel ist es, die knapp 6.000 Kilometer in 2013 zu erlaufen. Dass ich das alleine nicht schaffen kann, ist klar. In 2012 habe ich etwa 2.500 Laufkilometer absolviert, eine Menge zwar, aber ja noch nicht mal die Hälfte von dem, was hier auf dem Programm steht. Deshalb ist jeder recht herzlich eingeladen, mich bei diesem Projekt zu unterstützen.

Das geht ganz einfach: Ihr könnt Euch hier auf dieser Seite registrieren und Eure gelaufenen Kilometer erfassen. Wer möchte, kann natürlich auch Walken, Wandern oder einfach nur Spazierengehen. Allerdings muss sich jeder dazu verpflichten, 10 Cent pro gelaufenen Kilometer zu spenden. Wenn wir die Strecke schaffen, kämen am Ende also etwa 600 € zusammen.

Und wie stellst du sicher, dass die absolvierten Kilometer auch tatsächlich gelaufen werden?

Ich gehe natürlich davon aus, dass diejenigen, die mich im Laufe des Jahres unterstützen und Kilometer sammeln, am Ende auch spenden. Darum geht’s ja. Wer seinen Beitrag tatsächlich erlaufen hat oder eben nur einträgt, das kann ich natürlich nicht überprüfen. Im Falle von offensichtlichen Fake-Einträgen werde ich mir selbstverständlich das Recht vorbehalten, einzelne Einträge oder komplette Accounts zu löschen bzw. zu sperren.

Was wäre, wenn die Kilometer nicht erreicht würden?

Wir schaffen das! Meine Familie, Freunde und Bekannte laufen mit. Daneben habe ich vor, weitere Unterstützer wie regionale Unternehmen oder Sportgeschäfte, bei denen ich bereits seit Jahren (guter) Kunde bin, zu gewinnen. Diese müssten sich ebenfalls verpflichten, einen gewissen Betrag pro (von mir) gelaufenen Kilometer beizusteuern.

Eine wirklich tolle Aktion – wir wünschen viel Erfolg!

* Das Interview führte Carsten Raimann